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Augentraining

Zur Zeit trage ich NUR eine schwächere Brille, als ich bräuchte.
Manchmal bemerke ich einen Anflug von Altersweitsicht, dann muss ich die Brille abnehmen, um lesen zu können.
Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, die Brille irgendwann mal ganz  wegwerfen zu können.
Die Augenübungen mache ich in den letzten Jahren so gut wie gar nicht. Gelegentlich machen wir im Yoga Augen-, Schulter- und Nackenübungen gezielt für die Augen. Sport ist natürlich insgesamt gut für die Durchblutung usw. von allem.
Im Moment sind die Augen einfach nicht im Mittelpunkt meines Tuns. Die Knochen und Gelnke gehen vor. Aber mit Ernährung, Akupunktur und Nahrungsergänzungsmitteln trifft man natürlich auch die Augen.
Die schlechteste Angewohnheit für meine Augen ist das ausdauernde Computern...

Meine Erfahrungen sind trotzdem weiter gültig.

Buchtipp:
von Jacob Libermann "Natürliche Gesundheit für die Augen"
von Leo Angart "Vergiß deine Brille"
Das waren von 6-7 Büchern die nützlichsten für mich.

 

Ich bin stark kurzsichtig und habe einen Astigmatismus. Seit Jahren trage ich eine schwächere Brille, als nötig.

Meine Augen können meine stärkste Brille keine 5 Minuten mehr aushalten. Also sind die Augen besser als früher.

Die Stärke meiner aktuellen Brille liegt bei -6 +2,5 beidseits. Damit komme ich gut klar. und das schon seit vielen

Jahren.

Was kann man nun bei Kurzsichtigkeit tun?

  • möglichst oft ohne Brille

  • Brillenstärke an die Tätigkeit anpassen

  • Augenübungen (Tibetisches Rad, Schnurübung, Kommen-und-Gehen-Übung, Konvergenztafel, kreatives Denken üben)

  • Blinzeln

  • Sport moderat (Yoga, Qigong, Joggen, Schwimmen, etc.)

  • gesunde Ernährung (frisch gekochtes Essen, abwechslungsreich, Wenig Fleisch und tierisches Eiweiß)

  • Entspannung nach Geschmack

  • Palmieren

  • Akupressur

  • Energieübung nach Leo Angart

  • Visualisierungsübungen

  • Meditation

  • Nahrungsergänzungen nach Bedarf (Vitamin A, Eisen für ausreichend Blut, ...)

  • ausreichend Schlaf

  • PC und so was weniger nutzen

  • aktuell würde ich Kraftsuppe (chinesisch) oder Knochenbrühe (althergebracht) ergänzen

 

2006 - Drei Tage ohne Brille

Nur drei Tage ohne Brille bringt den Augen eine Menge. Natürlich muß man so etwas planen, wenn man so blind ist wie ich (-8,0;+2,5; 90°). Habe mir nicht gerade den Wocheneinkauf geplant und auch keinen Kinobesuch, keine Autofahrt usw... Ich war mehrmals kurz davor, in Panik auszubrechen und meine Brille wieder aufzusetzen. Aber ich habe ausgehalten. Nach drei Tagen konnte ich mit meiner 75%-Brille 100% sehen. Leider macht Streß vieles wieder kaputt. Man müßte es häufiger machen. Aber immerhin braucht man nach einem streßigem Jahr nicht gleich eine stärkere Brille, sondern nur eine Entspannungs-Pause. Und wenn die Brille nicht mehr stärker wird, hat man auch gewonnen, oder? Seit über 10 Jahren hat sich meine Brillenstärke nicht verstärkt, sondern minimal verringert, trotz viel Lesen, PC, Fernsehen und Streß.
Meine Einstellung zum Sehen insgesamt hat sich verändert. Wer sagt denn, das ich immer alles ganz genau sehen muß, egal wie müde und abgespannt ich auch bin. Aber das ist eine "Macke" von Brillenträgern, immer muß alles klar sein. Die Menschen ohne Brille sehen auch nicht den ganzen Tag/das ganze Jahr gleich gut.

2007 - Ein Tag ohne Sehen

Irgendwie widerstrebte es mir auf´s Sehen zu verzichten, im Dunkel zu sein.Aber dann habe ich mich dazu aufgerafft. Jeglichen gesllschaftlichen Umgang habe ich für diese 24 Stunden gestrichen. Habe für mich und die Katzen alles vorbereitet, zu Essen, zu Trinken, zum Anziehen, Uhrzeiten (habe ja keine sprechende Uhr), Beschäftigungsmöglichkeiten (CD´s, Radio usw.). Den Beginn der Verdunkelung habe ich noch bis 13.30 Uhr hinausgezögert. Nach zwei Stunden war mir schon langweilig. Ohne Sehen fehlt ein entscheidender Wahrnehmungssinn. Ich habe ein wenig Gymnastik für Hals und Schultern gemacht und natürlich auch ein paar Augenübungen. Später dann eine ausggiebige Reikibehandlung. Besonders witzig (wenn man weiß das es vorübergeht) war das Essen. Man weiß gar nicht, wo man auf dem Teller suchen soll, wieviel man auf dem Löffel hat und ob es wirklich alle ist... Gefährlich war das Aufgießen von Kaffee, auch wenn ich das Wasser habe kurz abkühlen lassen. Mit dem Finger habe ich immer gefühlt, wie voll die Tasse etwa ist. Abends tat mir der Hals weh vom Stillhalten. Es gab ohne Sehen keinen Grund den Kopf zu bewegen. Fernsehen ohne Bild ist auch todlangweilig. Es ist halt kein Hörspiel. Die Hälfte entgeht einem total. Meine Katzen haben das Experiment auch überlebt, habe sie nicht getreten oder so. Die Orientierung habe ich öfter leicht verloren. Die Richtung war immer etwas anders, als ich dachte. Aber insgesamt findet man sich zurecht. Morgens bin ich gar nicht richtig wach geworden, da ja die Augen zu blieben. Habe auch wieder überlegt, einfach aufzuhören. Zum Glück rief nach dem Frühstück eine Freundin an und ich habe die richtige Taste zum Abheben gefunden. Dann habe ich noch eine Meditation gemacht und plötzlich war die Zeit um. Juchhu.
So, und was hat mir das Ganze nun gebracht?
Als ich die Augen wieder aufgemacht habe, war mir erst mal schwindlig und leicht übel, irgendwie von den Augen her. Objektiv mit meiner Sehtafel hat es mir nicht viel gebracht. Lesen ist eh immer ein Problem. Aber subjektiv war es doch ein Erfolg. Meine Umgebung habe ich danach besser gesehen. Konnte die Uhr in der Küche aus einer größeren entfernung erkennen und später auch fernsehen ohne Brille.
Erfolgreicher als drei Tage ohne Brille war es nicht. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich lieber blind wäre als taub. Zum Glück kann man es sich ja nicht aussuchen, und das ist gut so.

2012 - Drei Wochen ohne Brille während einer Fastenzeit

In diesem Jahr (2012) mache ich immer mal wieder recht intensiv meine Übungen. Ich habe schon drei Wochen auf meine Brille verzichtet. In dieser Zeit habe ich auch kein Fernsehen geschaut. Am PC habe ich ohne Brille gearbeitet und mir dafür die Schrift auf riesengroß gestellt. Eine deutliche Besserung insgesamt habe ich nicht bemerkt, aber einige Kleinigkeiten. Am PC sehe ich mit -4 ohne Astigmatismus-Plus besser, schon weil die Schrift größer ist. Und ich habe aufgehört, meine Brille zu tragen, bei der das linke Glas stärker ist. Das entspannt meine Augen auch. Sie haben nämlich angefangen, sich die Arbeit zu teilen. Das linke Auge sah in der Nähe gut und das rechte in der Ferne. Ich bemühe mich, meine Brille möglichst oft abzusetzen, bzw. die schwächste nötige Brille zu benutzen.

 

2018 Alle Rechte vorbehalten Sabine Wiese

Hintergrundbild Fotolia_61527807_M Empty wooden deck table over grass bokeh background © maglara /Fotolia.com